Über mich

Eine kurze Geschichte…

…“Ich weiß auch nicht, warum ich das gemacht hab…“ sagte mir Miri mit schuldbewusster Stimme. Ich war Sozialpädagogin beim Jugendamt Stuttgart und meine Aufgabe war es, mich um Familien und Jugendliche zu kümmern, die familiäre Probleme haben oder mit dem Leben überfordert sind. Miri war eine „meiner Mädels“. Vor drei Wochen hatten wir gemeinsam erarbeitet, dass sie sich jetzt nicht mehr an Typen ranhängt, die sie eher früher als später verprügeln, benutzen und ausnehmen – drei Wochen hatte das gehalten und jetzt war es wieder soweit…

„Ich weiß auch nicht. Irgendwie konnte ich nicht anders“ sagte sie mir. „Ich musste es einfach tun. Aber er hat sich ja entschuldigt und mir versprochen, dass es nicht mehr passiert.“

Miri ist immer wieder in dasselbe Muster gerutscht. Sie hat sich immer wieder selbst verleugnet, hat sich verurteilt und gelitten. Sie hat sich immer wieder vorgenommen, alles zu ändern und hat dann wieder von vorne angefangen. Es hat mir manchmal richtig weh getan, ihr dabei zuzusehen.

Aber warum tut sie das, habe ich mich gefragt. Heute kenne ich die Antwort.

Ich habe mich damals gefragt, warum es mich so berührt, ihr dabei zuzusehen. Nicht nur auf einer normalen empathischen Ebene, so wie es einen berührt, wenn es anderen schlecht geht. Nein, das war etwas anderes. Daher habe ich mich entschieden, einen mutigen Schritt zu gehen: Ich habe einen kritischen Blick in mein eigenes Leben geworfen. Und weißt du, was ich bemerkt habe? Ich falle in genau dasselbe, verdammte Muster wie Miri. Die Männer in meinem Leben haben mich zwar nicht verprügelt, aber ich war genauso tief in emotionalen Abhängigkeiten von meinen Partnern, die nicht gut für mich waren, wie Miri. Und auch ich habe mir immer wieder vorgenommen alles zu ändern, mehr zu mir zu stehen. Aber auch ich habe wieder genau dasselbe gemacht.

KOMMT DIR DAS BEKANNT VOR?

Bei mir ist der Groschen gefallen, nachdem ich mich lange mit dem „Warum“ hinter der Frage beschäftigt habe. Warum nur tue ich mir das immer wieder an?

Und die Antwort war so einfach. So einfach und doch so kompliziert.

Die Antwort war: Ich habe mich nicht wirklich geliebt. Ich habe nicht wirklich daran geglaubt, dass ich richtig glücklich sein darf. In mir war eine tiefe Überzeugung, dass es halt einfach meine Rolle ist, schwierige Männer anzuziehen. Dass ich es nicht verdient habe, eine liebevolle Beziehung zu führen. Ich habe gedacht: Das Leben ist halt so und wahrscheinlich bin ich einfach selbst Schuld und habe es nicht anders verdient.

Meine Geschichten haben mir in Wahrheit jedoch nur gespiegelt, was ich tief im Inneren über mich gedacht und gefühlt habe. Sie haben mir das bewiesen, was ich insgeheim für die Wahrheit gehalten habe. Mein bewusster Verstand wollte das zwar ganz und gar nicht hören, aber es war die Wahrheit.

Ich habe mich auf die Reise begeben. Ich war nicht mehr bereit, das zu akzeptieren. Wie sollte ich auch nur einer Miri dieser Welt helfen, wenn ich selbst kein Vorbild bin?

Also habe ich mich gestellt. Ich hab mich meinen Schatten, meinen Themen, meinen hässlichsten inneren Überzeugungen gestellt. Ich habe Jahre damit verbracht, mir mein Selbstbild bewusst zu machen und es zu entfalten. Ich habe mir Unterstützung geholt und mir einige Jahre Gesprächstherapie gegönnt. Ich habe meine inneren Stimmen überprüft. Welche sind wirklich meine Stimmen, mein höheres Selbst, mein liebendes ich? Und wo habe ich Stimmen in mir, die ich mir von Autoritäten abgeschaut habe?

All der Mist, all die Selbstverurteilung, das Kleinhalten, die dauernden Zweifel – all diese Stimmen kommen nicht aus unserem wahren Selbst. Sie sind übernommen von Menschen, die sie wieder von anderen übernommen haben und sie für wahr halten.

Umso mehr ich gelernt habe, mich mit all meinen Facetten anzunehmen, umso näher bin ich mir selber gekommen. Ich habe angefangen, meiner wahren, inneren Stimme zu vertrauen und begonnen, mich selbst zu lieben so wie ich wirklich bin.

Heute schreibe ich diese Zeilen und denke an Miri zurück. Ich wünschte, ich könnte sie noch einmal treffen. Ich bin meinen Weg gegangen und alles hat sich verändert. Heute bin ich verheiratet mit meinem Traummann, führe eine wundervolle Ehe, geprägt von Offenheit, tiefer Zuneigung und Respekt. Er behandelt mich so, wie ich mich selbst im Inneren behandle – außergewöhnlich und liebevoll.

Mein tiefster Wunsch ist es, dieses wundervolle Geschenk zu teilen. Ich weiß wie weh es tut, sich innerlich zu zerfleischen. Ich weiß welche Scham, Schuld und Schmerzen es bereitet, sich immer in den gleichen Mustern zu ertappen und sich zu fragen: „Wie oft denn noch?“

Wenn ich heute vor dem Spiegel stehe, schaue ich mich voller Mitgefühl und Liebe an und kann mir aus tiefstem Herzen sagen, dass ich mich liebe. Und meine Mission ist es, auch dir den Weg dorthin zu zeigen.

Denn wenn ich das geschafft habe, dann schaffst du das auch! Ich bin überzeugt davon, dass du bereits perfekt bist, so wie du bist. Wir müssen uns nur wieder daran erinnern, unsere Geschichten umschreiben und lernen, unsere Gedanken für uns zu nutzen.

Manchmal brauchen wir dafür jemanden, der uns an unsere eigene, innere Stärke, Schönheit und unser Potenzial erinnert und uns ein Stück begleitet.

Der uns hilft zu erblühen und uns vollständig zu entfalten. Blüte für Blüte und Schicht für Schicht.

Dieser Jemand möchte ich für dich sein. DEINE Reisebegleiterin, die dir dabei hilft „Ich liebe mich“ zu sagen. Und es vor allem auch so zu meinen.

Warum ich Stressmanagerin & Selbstliebe Coach bin:

Weil ich weiß was möglich ist, wenn man anfängt, sich wieder zur Priorität zu machen und sich selbst zu lieben. Weil ich den Weg gegangen bin. Weil ich davon träume, dass jeder sich so annehmen kann, wie er ist. Und weil ich es liebe, andere Menschen auf ihrem Weg zu sich selbst zu begleiten.

Meine Vision ist es, dich darin zu unterstützen, eine liebevolle Beziehung zu dir und deinem Körper aufzubauen und wieder mehr zu dir selbst zu finden. Dein Alltag voller Leichtigkeit zu leben und dir das Leben zu gestalten, dass du verdient hast. Ein Leben ohne Stress und dem Glauben, nur etwas Wert zu sein, wenn du etwas leistest. Ein Leben in dem du die Hauptrolle spielst und deine Bedürfnisse zählen. 

Viele Jahre habe ich gebraucht, um meine eigenen Bedürfnisse artikulieren zu können. Auch heute noch gibt es Situationen, in denen es mir unheimlich schwer fällt, klar zu formulieren, was ich wirklich will. Diese Situationen sind jedoch nur noch kleine Ausläufer von meinem damaligen Mangel an Selbstliebe.

Viel massiver hat sich der Mangel in der Art und Weise geäußert, wie ich mit mir selber umgegangen bin. In dieser permanenten Stimme in meinem Kopf, die mich so dermaßen fertig gemacht hat, für die es nie genug war. In der Unfähigkeit, mich abzugrenzen und in der Angst, von anderen bewertet und ab­gelehnt zu werden. Aber auch in der Art und Weise, wie andere Menschen mich behandelt haben und in der Tatsache, dass ich dieses Verhalten still­schweigend hingenommen habe.

Die Folgen: Ungesunde Liebesbeziehungen, körp­erliche und geistige Erschöpfung, depressive Phasen, einen ständigen Perfektionsdrang, Magen­geschwüre und das Gefühl, einfach nie gut genug zu sein.

Mein Körper hat mir dann „glücklicherweise“ mit aller Macht signalisiert, dass es so nicht mehr weitergehen kann. Ich habe mich depressiv und innerlich leer gefühlt. Erst dadurch habe ich eingesehen, dass ich etwas an der Beziehung zu mir ändern muss. Ich habe mir Hilfe geholt. Diese Therapie hat mir mehr als die Augen geöffnet und war der Anfang einer wunderbaren Liebesgeschichte. Nicht nur zu mir selbst, sondern allgemein zu dem Thema Stressmanagement und  Selbstliebe.

Das alles ist nun bereits 9 Jahre her und die Liebe zu mir und dem Thema ist Jahr für Jahr gewachsen.

Durch mein Studium der Sozialarbeit und viel­fältigen Zusatzausbildungen durfte ich verschiedene Techniken und Methoden erlernen und diese wiederum direkt an mir selbst testen.

In den letzten Jahren bin ich durch massive Ängste gegangen, habe innere Blockaden gesprengt und lerne dennoch Tag für Tag neue Facetten von mir selbst kennen. Ich lerne mich zu akzeptieren, in guten wie in schlechten Zeiten, mich abzugrenzen und auf meine Bedürfnisse zu achten.

Eine lebenslange Liebesgeschichte, die nie enden wird.

Ich bin diesen Weg gegangen. Den Weg von tiefer Ablehnung, ständiger Überforderung hin zu Aus­geglichenheit und einer wunderschönen Freund­schaft. Wie jede Freundschaft hat auch diese Auf´s und Ab´s, aber das Fundament auf dem sie fußt ist mittlerweile so stark, dass es kein Zurück mehr gibt.

Aber nicht nur mein persönlicher Weg hat mich vieles gelehrt, auch meine bisherige Berufslaufbahn war gepflastert mit erkenntnisreichen Erfahrungen und einprägsamen Lektionen.

Im Jugendamt habe ich gesehen, wozu Menschen durch Selbsthass, Überforderung und Schamgefühlen fähig sind.

Meine Zeit in der Bewährungshilfe hat mir ein Verständnis dafür gegeben, dass wir eigentlich alle nur eines wollen: Wir wollen uns so zeigen, wie wir sind. Wir wollen akzeptiert und geliebt werden für das, was wir sind und nicht für das, was wir tun.

Ich habe gelernt dass es unerlässlich ist, seinen eigenen Wert nicht davon abhängig zu machen, wie man sich verhalten hat oder was man in den Augen von anderen erreicht hat. Ich habe erkannt, dass die Wurzel fast aller Probleme und Herausforderungen im Leben ein Mangel an Selbstliebe ist und davon abhängt, was wir von uns selbst halten.

In der Suchtberatung konnte ich dann die vielfältigen Kompensationsformen kennenlernen, die wir Menschen nutzen, wenn wir es mit uns selbst nicht mehr aushalten, gestresst und überfordert sind. Egal ob durch Alkohol, Drogen, Essen, Sport oder Glücks­spiel. Wir probieren eine Leere zu füllen und uns selbst zu betäuben, um uns und unseren Schmerz nicht spüren zu müssen.

All diese Erfahrungen haben mich geprägt, mich gestärkt und ermächtigen mich heute, dich auf deinem Weg in ein zufriedenes Leben zu begleiten.

Dich zu befähigen, dich selbst wieder zur Priorität zu machen. Dich zu befähigen, in den Spiegel zu schauen und zu sagen „Ich liebe dich“ und es auch so zu meinen.

Mehr über mein Konzept und meine Coaching-Angebote findest du HIER.

Malina Privat

Für alle, die mich noch etwas besser kennenlernen möchten:

Ich bin eine verheiratete Frau in den Dreißigern mit einer Vision: Ich möchte Frauen dabei unterstützen, sich selbst wieder zur Priorität zu machen und eine liebevolle Beziehung zu sich und ihrem Körper auf­zubauen. Denn nichts beeinflusst das Leben mehr als die Art, wie wir mit uns selbst umgehen.

Was mich ausmacht: Ich probiere in allem und jedem das Gute zu sehen, mich selbst nicht so ernst und das Leben mit Humor zu nehmen. Ich gehe Dingen gerne auf den Grund und möchte alles ganz genau verstehen.

Darüber hinaus reise ich leidenschaftlich gerne, entdecke neue Kulturen und möchte am liebsten die ganze Welt sehen.

Um meine beiden Leidenschaften zu vereinen, habe ich mich 2018 selbständig gemacht, bereise die Welt und arbeite ortsunabhängig von überall aus. (Dank dem Internet und den technischen Möglichkeiten ist das heutzutage zum Glück möglich.) Natürlich gibt es Herausforderungen und dieser Lebensstil ist nicht für jeden etwas, aber genau das ist es doch, was uns Menschen ausmacht.

Jeder ist ein Unikat und sollte die Möglichkeit haben, sein Leben nach seinen Vorstellungen zu gestalten. Durch die voranschreitende Technisierung und den Wohlstand haben wir mehr Chancen als jemals zuvor und ich bin froh und dankbar, in dieser aufregenden Zeit leben zu dürfen.

Oft stehen wir uns jedoch selbst im Weg, mit unseren Selbstzweifeln, destruktiven Gedanken und den falschen Geschichten, die wir uns über uns selbst erzählen. So war es auch bei mir. Jahrelang habe ich es nicht ertragen können, wenn Fotos von mir gemacht wurden. Ich habe beim Lachen die Hand vor mein Gesicht gehalten und mich von einer Diät zur nächsten gehangelt. Ich habe niemanden so richtig an mich herangelassen, habe mich selbst schlecht behandelt und sehr destruktive Liebes­beziehungen geführt. Ich habe mich bereits mit Anfang 20 so kaputt gearbeitet, dass mein kompletter Körper gestreikt hat und ich heute teilweise noch mit den Folgen zukämpfen habe. Das Leben war anstrengend und meine Emotionen von Selbst­zweifeln und Unzulänglichkeiten geprägt.

Erst als ich angefangen habe, mich mit mir und meinem Inneren auseinanderzusetzen, hat mein Leben sich Stück für Stück verändert.

Heute bin ich eine lebenslustige Traumtänzerin. Meine Interessen sind vielseitig und ändern sich häufig. Die All-Time-Favorits – tanzen, Meditation, kochen, Hunde, reisen, Spiritualität, Menschen, essen, Natur – sind jedoch seit einigen Jahren konstant.

Ich liebe es, neue Menschen und Geschichten kennen­zulernen und glaube immer noch daran, dass wir es irgendwann schaffen werden, friedlich nebeneinander zu existieren.

Das Thema Selbstliebe nimmt dabei meiner Ansicht nach eine Schlüsselrolle ein, denn nur wenn wir aufhören, aus Angst und Ego-Gründen zu handeln, können wir uns für die wichtigen Dinge des Lebens öffnen: Selbstentfaltung und Liebe.

Nur wenn wir unsere eigenen Grenzen kennen, bewahren und uns selbst zur Priorität machen, können wir andere unterstützen und dazu beitragen, die Welt ein Stück „besser“ zu machen.

Malina und Benjamin Korbach

Für noch mehr Infos über mich,
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